Wie's funktioniert

Sie haben eine Forderung, die Sie nicht beitreiben können oder nicht durchsetzen wollen?
Vielleicht scheuen Sie das Risiko oder Sie müssen sich über Kosten und Nutzen Gedanken machen?
Aus Ihrer wertlosen Forderung werden wertvolle Spenden.

Das Prinzip ist einfach:
Sie spenden eine Forderung, indem Sie diese an uns abtreten. Eine entsprechende Abtretungserklärung erhalten Sie von uns.
In Einzelfällen kann es aus rechtlichen Gründen sinnvoller sein, dass Sie Inhaber der Forderung bleiben und uns ermächtigen, diese in Ihrem Namen zu verfolgen. Hierüber informieren wir Sie gegebenenfalls.

Grundprinzip der Forderungsspende ist immer, dass etwaige Erlöse aus der Forderung nicht Ihnen zustehen, sondern einer nach deutschem Recht ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke verfolgenden Organisation zukommen.

Wir selbst vereinnahmen aus Ihrer Forderungsspende nichts, es sei denn, Sie würden unsere Initiative ausdrücklich mit einem konkreten Betrag unterstützen wollen.

Die rechtliche Prüfung und gegebenenfalls Verfolgung der Forderung erfolgt durch Rechtsanwälte (und selbstverständlich Rechtsanwältinnen, woraufhin wir der Einfachheit halber nicht in jedem Satz erneut hinweisen), die sich dieser Initiative angeschlossen haben und die hier dargestellten Regeln anerkennen. Die Beauftragung dieser Rechtsanwälte erfolgt durch uns.

Sie selbst müssen keinen Vertrag über Rechtsdienstleistungen schließen und kein Mandatsverhältnis mit einem Rechtsanwalt eingehen. Der im Einzelfall tätige Rechtsanwalt nimmt aber Kontakt mit Ihnen auf, bittet Sie um erforderliche Informationen und informiert Sie umgekehrt über das Ergebnis der rechtlichen Prüfung, den beschrittenen Weg und selbstverständlich über einen erzielten Erlös.

Wenn Sie solche Informationen nicht wünschen, so teilen Sie uns das bitte mit. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass Informationen nicht in unbegrenztem Umfang erteilt werden können, da die beteiligten Rechtsanwälte ihre Zeit möglichst für die erfolgreiche Realisierung der Forderungsspenden einsetzen möchten.

Auch die beteiligten Rechtsanwälte verfolgen keine eigenwirtschaftlichen Interessen, sondern werden selbstlos tätig. Sie sind gemäß den Prinzipien unserer Initiative bereit, auf die Vereinnahmung von Gebühren für Ihre Tätigkeit zu verzichten. Nur wenn konkrete Auslagen, etwa für Gerichtsgebühren oder Gerichtsvollzieher, zwingend erforderlich sind, dürfen tatsächlich verauslagte Beträge aus Erlösen einbehalten werden. Ein wirtschaftlicher Vorteil entsteht dadurch nicht.

Sollten die Schuldner Rechtsanwaltsgebühren erstatten, so sind alle uns unterstützenden Rechtsanwälte bereit, solche Beträge ihrerseits an eine anerkannte Organisation zu spenden.

Sie als Forderungsspender tragen bei alldem kein wirtschaftliches Risiko. Sollte es im Ausnahmefall aufgrund der Höhe der Forderung, der rechtlichen Komplexität der Angelegenheit oder aus anderen Gründen so sein, dass wir das mit der Verfolgung der Forderung verbundene wirtschaftliche Risiko nicht alleine tragen können, so erläutern wir Ihnen dies und besprechen gemeinsam Lösungsmöglichkeiten.

Bitte haben Sie auch Verständnis dafür, dass wir im Interesse der guten Sache größtmögliche Effektivität erreichen wollen und nicht jede Forderung verfolgen können. Wir prüfen aber jeden einzelnen Fall gewissenhaft und begründen es, wenn wir Forderungen nicht annehmen können.

Selbstverständlich verfolgen wir keine Forderungen, die wir rechtlich für nicht bestehend halten, denn unsere Initiative tut auch Schuldnern nicht Unrecht. Halten wir eine Forderung aber für bestehend und nehmen deren Verfolgung auf, so scheuen wir keine Mühen, um einen möglichst hohen Erlös zu erzielen.

Den Empfänger der Spende wählen Sie. Gerne schlagen wir Empfänger vor, die wir jeweils guten Gewissens nennen können und die jeden Cent gut einsetzen.

Nach Abschluss der Angelegenheit erhalten Sie im neuen Kalenderjahr eine Spendenquittung.

Wie es funktioniert

Eine Initiative von KELLER MENZ

Copyright © 2011 forderungenspenden.org | All Rights Reserved